BI Klingenmünster informiert und wählt Vorstand

(von Rita Reich)

Seit rund vier Jahren besteht die Bürgerinitiative Klingenmünster als Verein, und ihr Anliegen – Bau der Ortsumgehung zum schnellstmöglichen Zeitpunkt – ist so aktuell wie eh und je. Über 130 Mitglieder unterstützen die BIK mittlerweile aktiv oder mit ihren Beiträgen.

Jetzt wird es Zeit, wieder einmal Bilanz zu ziehen: Am Freitag, 22. Mai, um 19 Uhr findet  im Stiftsgut Keysermühle die jährliche Mitgliederversammlung statt. Diesmal stehen Neuwahlen auf dem Programm. Zuvor berichtet der Vorstand über das zurückliegende Jahr und gibt einen Ausblick auf die nächste Zukunft. Dabei wird vor allem darüber informiert, wie weit die Planfeststellung gediehen ist und wie es mit der künftigen Umgehung weiter geht.

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BI Klingenmünster lässt nicht locker – Treffen am 24. Februar

(von Rita Reich)

Mit Energie und Optimismus startet die Bürgerinitiative Klingenmünster (BIK), die sich für den Bau einer Umgehung einsetzt, ins neue Jahr. Das nächste Treffen findet am Dienstag, 24. Februar, um 19 Uhr in der Keysermühle statt.

Nachdem Verkehrsminister Roger Lewentz bei seinem Besuch Ende 2014 bekräftigt hat, dass die Ortsumgehung für das Land hohe Priorität habe, sind die Mitglieder der Initiative guten Muts. „Wir werden weiterhin das Planfeststellungsverfahren und die anstehende Einstufung der Umgehung in den neuen Verkehrswegeplan begleiten und das Vorhaben mit Aktionen und Gesprächen voranbringen“, sagt BIK-Vorsitzender Dirk Burkhard.

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Lewentz: Vorbildgemeinde Klingenmünster braucht Umgehung

(von Rita Reich)

Bus begegnet Schotterlaster an der Engstelle in der Dorfmitte und die Fußgänger können sich nur noch platt an die Wand drücken: Solche Situationen gibt es in Klingenmünster tagtäglich. Doch Infrastrukturminister Roger Lewentz, der die Landeckgemeinde besuchte, hat diese allzu enge Begegnung zum ersten Mal live erlebt – und fand sie „sehr beeindruckend“.

Der Minister, der zunächst (wie berichtet) den Demografiepreis an die Gemeinde Klingenmünster überreicht hatte und bei einer Ortsbegehung Eindrücke sammelte, stand im Anschluss auf Einladung des SPD-Ortsverbands den Mitgliedern der Bürgerinitiative Klingenmünster (BIK) Rede und Antwort. Die BIK setzt sich seit vier Jahren nachdrücklich für die Realisierung der geplanten Ortsumgehung ein. „Ich gehe davon aus“, sagte Lewentz, „dass bei Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans im Jahr 2015/16 die Umgehung wie schon bisher im vordringlichen Bedarf geführt wird. Wir von der Landesregierung werden uns dafür einsetzen und schauen, dass wir reinkommen.“ Bei Bau der Umgehung könnten täglich rund 7000 Fahrzeuge weniger durchs Dorf fahren. Etwa 4000 bleiben nach aktueller Berechnung übrig, die weiterhin Klingenmünster durchqueren werden.

In der laufenden Planfeststellung seien allerdings 500 Einwendungen zu bearbeiten. Lewentz: „Es ist enorm wichtig, dass wir diese akribisch abarbeiten, damit vor Gericht keine Anfechtung mehr möglich ist.“ Die entscheidende Hürde sei, das Baurecht zu erlangen. „Dann kann es schnell losgehen.“ Genaueres zum Zeitplan und zur Festsetzung eines Erörterungstermins könne er noch nicht sagen.  Die Finanzierung schätze er als das geringere Problem ein, so der für Straßenbau zuständige Minister. Er sehe auch keine Anzeichen, dass es auf Bundesebene Schwierigkeiten geben könnte. Denn: „Gegen diese Maßnahme kann man nicht sein, weil nichts dagegen spricht.“

Beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ habe Klingenmünster bewiesen, dass es eine vorbildliche Gemeinde mit enormem Bürgersinn und guter Entwicklung sei. „Da müssen wir doch auch mithelfen, dass das Ziel der Ortsumgehung erreicht wird.“

Zu Beginn der Versammlung hatten Mitglieder der Bürgerinitiative Roger Lewentz Fotos überreicht, die Szenen aus dem Weinstraßenalltag zeigten. Zum Beispiel: Frau mit Kinderwagen quält sich durch die gehsteig-lose Engstelle. Oder: 40-Tonner rammt fast den Erker eines historischen Hauses. Oder: Eis essendes Kind wird von Fahrzeugen bedrängt. Lewentz meinte dazu, er habe volles Verständnis für das Anliegen der BIK. War er doch früher Bürgermeister einer Gemeinde im Mittelrheintal, die seit Jahrzehnten durch Bahnlärm geplagt ist.


Die Fotos zeigen Minister Roger Lewentz, bzw. den Minister mit den BI-Mitgliedern Birgit Bauer und Wolfgang Keule.   Foto: Dauber

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Aktion saubere Weinstraße

Die Bürgerinitiative Klingenmüster (BIK) sorgt für Sauberkeit im Dorf. Besenschwingend, Dreck schaufelnd, Abfalleimer schiebend bewegte sich am Mittwoch, 9. April, eine mit Schutzwesten bewehrte Kehrbrigade entlang der belebten Weinstraße. Der 9. April war „Tag der sauberen Landschaft“ und die ideenreichen Macher der BIK hatten sich diese besondere Aktivität zur „Landschaftspflege“ ausgedacht. Natürlich mit einem gewissen Hintersinn. „Der Dreck muss weg – saubere Weinstraße – Kehren für die Ortsumgehung“ war das Motto der etwa zweistündigen Aktion, die ordnungsgemäß angemeldet war.

Mehr als ein Dutzend BIK-Mitglieder, darunter auch einige Kinder, hatten Staub und Steinchen den Kampf angesagt. Die meisten Bürger, die staunend die Sauberfrauen- und -männer beobachteten, lobten ausdrücklich die „blitzsaubere“ Aktion. Wenige reagierten mit Unverständnis: „Wir kehren doch sowieso zweimal die Woche…“

Vor und hinter dem Einsatztrupp in Sachen Sauberkeit bildeten sich beachtliche Autoschlangen, wobei fast alle Fahrer geduldig warteten. Für die BIK ein neuer Beweis ihrer Forderung: Die Umgehungsstraße für Klingenmünster muss so schnell wie möglich her. Wenn doch schon so ein kleiner Straßenputz den Verkehr zum Erliegen bringt…

BIK-Vorsitzender Dirk Burkhart bedankte sich bei allen Mitmachern für den schweißtreibenden Einsatz. „Jetzt ist es Zeit, das Planfeststellungsverfahren für die Ortsumgehung abzuschließen“, meint Burkhart. „Alle maßgeblichen Politiker werden von uns Post erhalten mit der Aufforderung „Der Dreck muss weg – Baurecht jetzt!“

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Ostereieraktion

Die Bürgerinitiative Klingenmünster (BIK) setzt sich weiter für den Bau einer Umgehungsstraße (B 48) ein. Nun wird versucht, mit „Ostereiern“ auf das Leid der verkehrsgeplagten Anlieger aufmerksam zu machen.
Das Ziel ist noch nicht erreicht: Die Planfeststellung für die Umgehung ist nicht abgeschlossen und die Initiative kämpft weiter darum, Klingenmünster vom Schwerlastverkehr zu befreien und die Lebensqualität der Bürger zu verbessern, teilt die BIK mit. Um dafür Aufmerksamkeit zu erzeugen, sind jetzt 14 überdimensionale Eier als Blickfang entlang der Weinstraße aufgestellt worden. Plakative Sprüche – alle sozusagen „mit Ei“ sollen Autofahrer und Passanten zum Nachdenken über die Verkehrssituation anregen.

(Quelle: Rheinpfalz Nr.62 vom 14.03.2014, Seite 22)

siehe auch Pressearchiv

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Kaffee mit Krach und kritischen Fragen

Bürgerinitiative Klingenmünster lud Bundestagskandidaten zum „Frühstück bei
Lärm und Gestank“ ein /Lindner (Grüne) spricht sich pro Umgehung aus

„Frühstück bei Lärm und Gestank“? Das ist klingt nicht gerade nach einer
genussreichen Mahlzeit. Vier Bundestagskandidaten der Südpfalz ließen sich
davon aber nicht den Appetit verderben, sondern nahmen diese Einladung
der Bürgerinitiative Klingenmünster ohne Zögern an. Unmittelbar an der
engen Ortsdurchfahrt hatte die BI viermal den Tisch gedeckt und servierte den
Politikern nicht nur Kaffee und belegte Wecken, sondern auch kritische Fragen
zum Thema Umgehung. Mitten drin im täglichen Verkehrschaos entwickelten
sich lebhafte Diskussionen. Seit drei Jahren setzt sich die Initiative dafür ein,
dass die viel befahrene B 48 durch eine Ortsumgehung entlastet wird.
Thomas Gebhart (CDU) und Tobias Lindner (Grüne), die bereits einen Sitz im
Bundestag haben, sowie wie Thomas Hitschler (SPD) und Sebastian Frech
Linke), die erstmals für das Parlament kandidieren, erlebten beim Frühstück
live, was sich täglich in Klingenmünsters Ortsmitte abspielt. Da donnerten
riesige Kieslaster mit Getöse vorbei, der Weinstraßenbus schob sich durch
die Engstelle, während ein Auto versuchte, rückwärts auszuparken: immer
wieder Staus und, wie versprochen, viel Lärm und Gestank. Dazwischen tauchte
schon mal eine kleine Gruppe von Kindergartenkindern auf, die mit ihren
orangefarbenen Schutzwesten tapfer im Gänsemarsch an der Straße entlang
tippelten.
Die Politiker, die jeweils einzeln eingeladen waren, hatten vielfach Mühe, sich
mit ihrer Stimme gegen den Verkehrslärm durchzusetzen, hielten aber tapfer
durch. Für die größte Überraschung sorgte der Grünen-Abgeordnete Tobias
Lindner, der in Klingenmünster erstmals öffentlich erklärte, er unterstütze
den Bau der Umgehungsstraße. Wörtlich meinte Lindner: „Die historische
Weinstraße ist nicht dafür gebaut worden, dass sich hier zwei 32-Tonner
begegnen. Ich sehe die Notwendigkeit, dass sich hier etwas verändert. Ich
werde mich in Berlin dafür einsetzen, dass die Umfahrung von Klingenmünster
im Bundesverkehrswegeplan weiterhin im vordringlichen Bedarf eingestuft
wird.“ Die rund zwei Dutzend BI-Mitglieder, die zum Frühstück gekommen
waren, reagierten überrascht und erfreut. Denn von Anhängern der Grünen
hatten sie bisher eher gehört, dass nur noch wenige oder überhaupt keine
Straßen mehr realisiert werden sollten. „Ich meine, wir sollten nur noch die
sinnvollsten Straßen bauen“, präzisierte Lindner seine Meinung. Dazu gehöre
die geplante Ortsumgehung, die allerdings möglichst naturverträglich gestaltet
werden sollte.
„Der Lärm ist schon krass, man versteht ja sein eigenes Wort nicht“, stellte
CDU-Abgeordneter Thomas Gebhart fest und betonte, dass er von Anfang an
das Umgehungsvorhaben unterstützt habe. Allerdings wäre es gut gewesen,
so der Christdemokrat, wenn sich Gegner und Unterstützer zu einem früheren
Zeitpunkt an einen Tisch gesetzt hätten, um Kompromisse zu suchen. „Das
kann das Verfahren verkürzen und Rechtsstreitigkeiten vermeiden.“ Ein
solcher runder Tisch sei von der Mainzer Regierung verhindert worden.
Gebhart machte deutlich, dass der Straßenbau in Deutschland seit Jahren
unterfinanziert sei. Auch bei Projekten, die im vordringlichen Bedarf stünden,
wie die Klingenmünsterer Umgehung, sei die Realisierung nicht sicher. Es sei
sinnvoll, über eine Maut nachzudenken.
„Wir müssen in Berlin dafür sorgen, dass ausreichend Geld da ist – das
ist der Knackpunkt“, stellte auch Thomas Hitschler (SPD) fest. Die SPD sei
zwar gegen eine Maut, aber wenn sie an die Regierung komme, habe sie
die Absicht, 16,1 Milliarden Mark mehr für Straßenausbau zur Verfügung
zu stellen. Als Abgeordneter werde er sich für einen Platz im Ausschuss für
Straßenplanung bewerben, um die vier aktuellen Straßenbaumaßnahmen
in der Südpfalz voranzutreiben. Im diesem Ziel sei er sich einig mit den
anderen Bundestagskandidaten, die eine Chance für den Einzug ins Parlament
haben. „Wir stimmen uns ab und boxen das durch.“
Pro Umgehung Klingenmünster sprach sich schließlich auch der Bewerber
der Linken, Sebastian Frech aus. „Wenn die Linken mitentscheiden könnten,
würden sie keine Riesenprojekte unterstützen, die von der Wirtschaft verlangt
werden, sondern solche Planungen, die die Bürger entlasten“, sagte er. Dazu
gehöre in jedem Fall die Klingenmünsterer Umgehung.
Kein „Frühstück bei Lärm und Gestank“ wollte offenbar FDP-
Bundestagsabgeordneter Volker Wissing. Er hat auf die Einladung der
Bürgerinitiative nicht reagiert.

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Aktion Flaschenhals

Bürgerinitiative verteilt Wasser an geplagte Autofahrer

„Das soll für mich sein – und kostet nichts?“ staunt der Lastwagenfahrer, der am heißen Spätnachmittag auf der Ortsdurchfahrt Klingenmünster im Stau steht. „Das ist nur ein kleiner Gruß von der Bürgerinitiative“, antwortet der junge Mann im orangegelben T-Shirt, der ihm eine Wasserflasche ins Cockpit reicht.Der Brummipilot freut sich und brummt etwas später weiter – mitten durch die enge Weinstraße, die ihn mit ihren Staus und Gefahren vermutlich genauso auf die Nerven geht wie den Anwohnern. Die Bürgerinitiative Klingenmünster hat sich die „Aktion Flaschenhals“ einfallen lassen, um auf originelle Weise auf ihr Anliegen – den baldigen Bau einer Ortsumgehung – aufmerksam zu machen, und um die Autofahrer zu trösten, die gerade jetzt in der stärksten Hochsommerhitze in Klingenmünster nur mühsam und stockend weiterkommen.Denn in diesen Wochen ist die enge Ortsdurchfahrt zusätzlich belastet, weil sie als Umleitung für die gesperrte Landstraße in Ingenheim dient. Die Flüssigkeit, die an die staugeplagten Autofahrer verteilt wurde, war somit auch als Plädoyer für flüssigen Verkehr gedacht.

Den täglichen Stau an der Kreuzung B 48/Bahnhofstraße/Steinstraße kennen viele. Bei den gegenwärtig tropischen Temperaturen ist das Warten an der Kreuzung jedoch besonders unerträglich. Deshalb hat die BIK bei über 30 Grad im Schatten etwa 250 kleine Flaschen mit Mineralwasser an die wartenden Fahrer verschenkt. Dazu einen Flyer, der den Hintergrund der Aktion erklärt. Erfreut und dankbar nahmen die schwitzenden Fahrer die kühle Erfrischung an.

Vielleicht gibt es demnächst noch einen Teil zwei der „Aktion Flaschenhals“, teilt die Bürgerinitiative mit. Man muss sich also nicht wundern, wenn orangefarbene Engel an der Kreuzung stehen und flüssige Gaben verteilen.

Quelle: Rheinpfalz vom 30.07.2013

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Jahreshauptversammlung der BI Klingenmünster

Ein spannendes, aufregendes und arbeitsreiches Jahr liegt hinter der Bürgerinitiative Klingenmünster pro Umgehung (BIK). In der Hauptversammlung des Vereins erinnerten die Vorsitzenden Dirk Burkhart und Hans Peter Bauer an einen „höllischen Sommer“, eine himmlische Winteraktion, an ein langes banges Warten und das großes Aufatmen: Im Januar wurde endlich die Planfeststellung für die Ortsumgehung (B 48) eröffnet.
Rückblende 2012: Wegen einer Vollsperrung der B 38 im vergangenen Sommer mussten die Bewohner der Weinstraße in Klingenmünster, die ohnehin den täglichen Verkehrsstrom kaum verkraften können, ein doppeltes Quantum von Lärm, Staub und Gefahr ertragen. Hans Peter Bauer: „Da war die Hölle los im Dorf“. Die BIK reagierte mit einer Postkartenaktion, die an die zuständigen Verkehrspolitiker ging und mit Transparenten, die überall an der Straße auf den unerträglichen Zustand hinwiesen.
Einer Versammlung der Gegner der jetzt geplanten Umgehung folgte eine „heiße Leserbriefschlacht“, berichtete Bauer. Friedlicher ging es in der Vorweihnachtszeit zu, als die BIK Engelfiguren aufstellte, die etwas mehr himmlische Ruhe für die Ortsmitte anmahnten.
Am 21. Januar 2013 wurde die Planfeststellung für die Ortsumgehung eröffnet. „Es folgte ein Störfeuer voller Täuschung und Angstmache“, sagte Dirk Burkhart im Hinblick auf Aktionen der anders denkenden Bürgerinitiative BIL. Die Klingenmünsterer Initiative reagierte mit Flugblattaktionen und startete innerhalb von nur drei Tagen eine Unterschriftensammlung. An deren Ende standen 533 positive Stellungnahmen zur Ortsumgehung, die in die Planfeststellung mit einfließen. Mehrere Politiker machten sich vor Ort ein Bild von der Situation und sicherten Unterstützung zu. „Wir haben gute Arbeit geleistet“, bilanzierte Dirk Burkhart und appellierte an die Mitglieder, weiter aktiv und wachsam zu sein. Die nächsten Ziele seien, dass die geplante Umgehung in den Investitionsrahmenplan aufgenommen und als vordringlicher Bedarf eingestuft werde.
Dass die BIK auch finanziell auf soliden Beinen steht, stellte Kassenverwalter Bernd Rothweiler in seinem Finanzbericht dar. Im Vorstand, der anschließend gewählt wurde, gibt es Kontinuität an der Spitze, aber auch einige neue Gesichter. Das Ergebnis: 1. Vorsitzender Dirk Burkhart, 2. Vorsitzender Hans Peter Bauer, 3. Vorsitzende Bettina Burkhart, Schriftführerin Susanne Krahl, Kassenverwalter Bernd Rothweiler, Beisitzer Gabi Amend, Rita Reich, Dr. Christian Bock, Udo Müller, Dr. Michael Zumpe. Kassenprüfer sind Max Heiner und Marc Wiedmann.

Das Foto zeigt die drei Vorsitzenden Dirk Burkhart (stehend), Bettina Burkhart und Hans Peter Bauer.

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Aus aktuellem Anlass

Einträge ins Gästebuch werden nur bei Angabe des Vor- und Nachnamens veröffentlicht. Das gebietet die Fairness. Das Gästebuch ist nicht dafür gedacht “Dampf abzulassen”.

Update:

Es werden, so der Wunsch, künftig auch Beiträge von Anonymus oder mit Fantasienamen erlaubt sein, solange diese ohne Beleidigungen sind. Ein Gästebuch ist zwar eher ungeeignet für diese Art von Kommunikation, jedoch soll keiner sagen, die BI lebt in einer Traumwelt in der fremde Meinungen nichts gelten. Im Gegenteil, Kontroverse ist gut und bringt alle weiter. Es darf aber zukünftig gerne etwas themenbezogener sein. Denn: Ebensowenig wie die BI sich anmaßt alle Klingenmünsterer zu vertreten, so wenig glaube ich, dass der im Gästebuch stehende kritische Beitrag seinerseits für alle Einwohner steht.

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Weiterer Leserbrief zum Artikel „Umgehung ja, aber anders“ vom 09.02.2013

Wo bitte bleibt das „ WIR“ Gefühl für eine Region?

Jeder, der sich am Samstag den „ Straßenplan“ in der Rheinpfalz genauer angeschaute,musste doch sofort erkennen, dass die Orte bei denen eine Ortsumgehung geplant ist, heute schon mit großem Durchfahrtsverkehr belastet und gar nicht dafür ausgelegt sind. Wir in Klingenmünster kämpfen schon über 30 Jahre für eine Ortsumgehung, Kompromisse sind da schon immer ein Thema, aber die „ Wir sind alle Zufrieden“ – Lösung wird es nie geben.
Dennoch bin ich empört über diese Aussage vom Gemeinderat Heuchelheim–Klingen, sie hätten Angst um die Lärmbelästigung, Feinstaubentwicklung, Verlustängste der Winzer und ihrem Tourismus.
Da unsere Region nicht nur schön ist, sondern auch eine Plattform für Arbeitsplätze, Industrie, Landschaftsbau und Tourismus bietet, von der wir ALLE Leben, die uns alle ernährt und von der wir alle profitieren.
Es wird außer Betracht gelassen, dass das Verkehrsaufkommen welches Klingenmünster schon seit Jahren trägt, ortsübergreifend für alle umliegenden Gemeinden von Nutzen ist und diese daraus ihren Vorteil ziehen.
Wenn man schon über verkehrsbedingte, gesundheitliche Risiken spricht, dann besser bei Menschen, die wenige Zentimeter entfernt von der vielbefahrenen Straße wohnen. Und bei Kindern, die jeden Tag diese Straße entlanggehen, diese überqueren und sich dem Lärm, dem Feinstaub und der Gefahr direkt aussetzen müssen.
„Lebens- und Wohnqualität“ sieht auch für die Anwohner in Klingenmünster anders aus, lieber Gemeinderat von Heuchelheim-Klingen.

Gabriele Amend

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