Traubenzucker für die Umgehung BI Klingenmünster zog Bilanz und wählte Vorstand / Parole: „Durchhalten“

(von Rita Reich)

Wer für eine Umgehungsstraße kämpft, braucht einen langen Atem – und viel Energie. Mit Augenzwinkern muss man in diesem Zusammenhang die jüngste Aktion der Bürgerinitiative Klingenmünster (BIK) betrachten: Sie verteilt demnächst kleine Zettel mit noch kleineren Traubenzuckerstücken an Entscheidungsträger und an Mitarbeiter des Landesbetriebs Mobilität. Die LBM-Experten sind nämlich immer noch unermüdlich dabei, die Einwände gegen die künftige Ortsumgehung im Rahmen der Planfeststellung abzuarbeiten. „Durchhalten! Weiter mit viel Energie! Ortsumgehung jetzt!“ lautet die Traubenzucker-Parole.
Das könnte auch als Motto über der Jahresversammlung der BIK stehen, die jetzt im Stiftsgut Keysermühle stattfand. „Wir haben noch viel vor“, kündigte Vorsitzender Dirk Burkhart an. Gegenwärtig stehen für die Initiative zwei Ziele im Vordergrund: der baldige Abschluss des Planfeststellungsverfahrens, und die Einstufung der Ortsumgehung (B 48 neu) im Bundesverkehrswegeplan, der voraussichtlich im Herbst aufgestellt und Anfang 2016 nach der Bürgerbeteiligung verabschiedet wird. Zurzeit rangiert die Klingenmünsterer Umgehungsstraße im „vordringlichen Bedarf“. Diese Einstufung müsse unbedingt beibehalten werden, so Dirk Burkhart, damit es eine Chance zur Realisierung gebe.
„Wir sind vordringlich“ stand deshalb auf Weihnachtskarten, die die BIK an zahlreiche Politiker schickte. Verkehrsminister Roger Lewentz teile offenbar diese Meinung, denn bei seinem Besuch in Klingenmünster anlässlich der Verleihung des Demografiepreises redete er Klartext: „Die Vorbildgemeinde Klingenmünster braucht eine Umgehung“. Sie habe für das Land hohe Priorität. Sobald es Baurecht gebe, sei Geld nicht das Problem, meinte damals der Minister. Mit Optimismus geht die BIK daher in die Zukunft. Burkhart: „Das Ziel ist in Sicht“. Kontaktpflege, ständiges Nachfragen, aber auch Aktionen aller Art sollen Unterstützung leisten.
Dass die Bürgerinitiative auch finanziell gut aufgestellt ist, war dem Kassenbericht von Bernd Rothweiler zu entnehmen. Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstands wurde das Gremium neu gewählt.

Der Vorstand: 1. Vorsitzender Dirk Burkhart, 2. Vorsitzender Hans Peter Bauer, 3. Vorsitzende Bettina Burkhart, Kassenwartin Birgit Bauer, Schriftführer Christian Bock, Beisitzer Gabriele Amend, Elke Hainz, Susanne Krahl, Rita Reich, Udo Müller und Michael Zumpe. Kassenprüfer Max Heiner und Marc Wiedmann.

Dieser Beitrag wurde unter Treffen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.